Posterous theme by Cory Watilo

Presse

"Das Gericht verurteilte F. zu einer Geldstrafe von 250 Tagessätzen. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen zahlreicher Fälle von Sachbeschädigung eine Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten beantragt. Der Vorsitzende Richter Cornelius von Nerée führte in seiner Urteilsbegründung aus, dass die Kammer die Kunstfreiheit des Sprühers gegen die Eigentumsfreiheit der Geschädigten abgewogen habe."

http://www.sueddeutsche.de/w5A38s/451066/Milde-Strafe-fuer-Graffiti-Mann-OZ.html

 

"Es lebe der Sprühling": Rekordverdächtige 120.000 Mal findet sich sein Zeichen auf Hamburgs Wänden, unzählige Male wurde Graffiti-Sprayer "OZ" auf frischer Tat ertappt. Nun wollen die Anwälte des 61-jährigen Hamburgers den Fall in einen Musterprozess für das Grundrecht auf Kunstfreiheit verwandeln.

Wenn Banksy hier wäre, von Ronen Steinke in der Süddeutschen Zeitung, 26.07.2011

http://www.sueddeutsche.de/kultur/prozess-um-graffiti-sprayer-oz-wenn-banksy-...

 

"Was denkt sich der Sprayer, dessen naives Punkt-Punkt-Strich so gar nicht hineinpassen will zwischen die unzähligen nach Szeneruhm schreienden Namensschriftzüge jüngerer Graffitikünstler, und der sie in dieser Stadt, zumindest quantitativ, dennoch alle in die Tasche steckt?"

„Punkt, Punkt, Opa, Strick“ von Ronen Steinke in der Süddeutschen Zeitung, 06.12.2010

 

"Walter F. alias OZ ist unermüdlicher, hartnäckiger, manischer und ausdauernder als die anderen Street Artists. Selbst lange Haftstrafen bringen ihn nicht davon ab, seiner selbstgewählten Berufung nachzugehen."

„Der Zauber von OZ“ von Christoph Twickel im Spiegel, 03.02.2011

Und zum Vergleich: der Spiegel vor zwölf Jahren:

"Witzig finden den alten Sprayer nur Menschen mit großem Verständnis für bizarre Selbstverwirklichung."

„Als ob es Dreck wäre“ von Bruno Schrep im Spiegel, 29.11.1999

 

"In dem anstehenden Verfahren wird es nach dem Willen der Verteidigung um Grundsätzliches gehen - um die "Autonomie der Kunst im öffentlichen Raum", so der Anwalt. Denn in solchen Fällen würde das Grundrecht auf Kunstfreiheit direkt auf das Grundrecht auf Eigentum prallen."

„Senior-Sprayer vor Gericht“ von Kai von Appen, taz 28.01.2011

 

"Nur die Basis des Turms – bis zu der Höhe etwa, die man noch mit der Sprühdose erreicht – ist frisch überstrichen, dunkelgrau. Und ringsherum wacht ein Bauzaun, obwohl hier nichts gebaut wird. „Warum macht man sowas?“ Das gewaltige Grau, das keine Farbflecken duldet. „Das hat etwas bedrohliches.“

HinzundKunzt auf Streetfiles